Poroschenko und sein Beirat der Looser

Taugenichts Abbott wurde, wie auch anderen politischen Versagern, vom gescheiterten ukrainischen Präsidenten die „Ehre“ erwiesen

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Der ehemalige Premierminister Australiens Tony Abbott steht nun auch auf der Liste der Ex-Politiker, die den Präsidenten Petro Poroschenko beraten, wie es sich ziemt die Ukraine als Mitglied des sogenannten Internationalen Beirates (International Advisory Council) zu regieren.

Abbott tauchte am Montag unerwartet in der ukrainischen Hauptstadt auf.

<figcaption>Elend kommt selten allein</figcaption>
Elend kommt selten allein

Der hauptsächlich aus Ausländern bestehende, in Kiew basierte Internationale Beirat, früher „Internationaler Reformen Beirat“, ist letzten Dezember offiziell entstanden. Ziel des Beirates ist „die Implementation der Reformen in der Ukraine auf Grundlage erlesener internationaler Erfahrungen zu vereinfachen“.

Schauen wir uns doch mal genau die Eingeladenen und die Weisheiten an, die sie mit uns teilen möchten.

Tony Abbott — ehemaliger Premierminister Australiens

Während er noch im Amt war, hatte der ex-PM einer Umfrage im Februar 2015 zufolge die drittniedrigste Zustimmungsrate von 24%. Nachdem er bei der Herausforderung einer liberalen Staatsführung letzten September versagte war er für neue politische Bestrebungen bereit, woraufhin er rasch in die Ukraine eingeladen wurde.

Abbott und Poroschenko haben gewiss eines gemein, und zwar den Hass Russlands Präsidenten Wladimir Putin gegenüber. Das ehemalige Staatsoberhaupt Australiens hatte versprochen Russlands Präsidenten bei der G20-Konferenz 2014 wegen der MH-17 Tragödie schon am Kragen zu packen.

Nach Poroschenko soll Abbott einer der beliebtesten ausländischen Politiker in der Ukraine 2014 gewesen sein. „Das mit dem Kragen hat man aber gut übersetzt“, scherzte Abbott sogar darüber. Seine Drohungen haben sich nicht verwirklichen können — letzten Endes knuddelte Putin mit einem Koala auf der Konferenz.

Mikhail Saakashvili — ehemaliger Präsident von Georgien

Trotz Korruptionsbeschuldigung, die unter anderem eine Unterschlagung von über 5.000.000 $ in Georgien enthält, und Entzug der Staatsbürgerschaft Georgiens, wurde Saakashvili 2015 geringfügig zum Vorsitzenden des Internationalen Reformen Beirates ernannt.

Während er zurzeit seine Tätigkeit als Gouverneur von Odessa ausübt, ist es ihm gelungen den ukrainischen Innenminister Arsen Awakov, der zufälligerweise in Armenien geboren wurde, in ein „Streitgeschrei“ zu verwickeln, das durch eine „Wasserschlacht“ fortgesetzt wurde.

Tony Blair — ehemaliger britischer Premiereminister

Ehemaliger Vorsitzender der New Labour Partei und Großbritanniens Premierminister von 1997 bis 2007 Tony Blair wurde ebenfalls nach Kiew eingeladen, um Ratschläge für Reformen und Außenpolitik zu erteilen. Poroschenko ist verzückt den britischen Ex-PM unter seine ausländischen Berater zu zählen und bezeichnet Blair als „echten Freund“, den er „seine staatsverwalterische Erfahrungen“ mit ihm „zu teilen“ bittet.

Inzwischen wird von einigen verlangt, dass Blair in Großbritannien zur Verantwortung für die Kriegsverbrechen — Konsequenzen seiner Handlungen während der Invasion von Irak, die der bevorstehende Chilcot-Untersuchungsbericht voraussichtlich offenbaren soll — gezogen wird.

Radoslaw Sikorskij — ehemaliger Außenminister von Polen

Als er zum Mitglied des internationalen Reformen Beirates von Poroschenko ernannt wurde, äußerte Sikorski die Hoffnung, dass die Ukraine aus der „Erfahrung Polens lernen würde“. Während der ukrainischen Krise hatte der ehemalige polnische Außenminister NATO aufgerufen Russland zur Not auch militärisch zu bedrohen.

Seine Gattin, die amerikanisch-polnische Journalistin Anne Applebaum, eine Frau äußerst militanter Anschauungen, erwähnte früher, dass sich Europa auf einen „totalen Krieg“ mit Russland vorbereiten sollte.

John McCain — US Senator (Republikaner, Arizona)

Als McCain im Mai 2015 von Poroschenko eigeladen wurde, war er „ausgesprochen stolz darauf ein Freund der Ukraine zu sein“ und wollte Kiew im „Angesicht der russischen Aggression“ helfen.

Gleichwenn McCain sich nicht zu der Gruppe Poroschenkos Berater anschließen konnte, da dies der Verfassung der Vereinigten Staaten widrig wäre, schwor er weiterhin „alles Mögliche zu tun um Wladimir Putin ungebremste Aggression aufzuhalten“.


Source: Russia Today

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