Katze von Putins Nachbarin in Panama Papers

Gibt es in Russland eigentlich jemanden, der NICHT in dem Skandal verwickelt ist?

Part of the evidence presented by State Department spokesman Mark Toner

9000 britische Firmen und 6000 amerikanische sollen in den Panama Papers auftauchen. Der geneigte Leser seriöser westlicher Nachrichtenmagazine könnte nervös werden, dass auf unserer Welt vielleicht irgendetwas schief läuft. Aber es gibt Entwarnung: Die Enthüller versichern, dass einige der enthaltenen Informationen geheim bleiben werden und zum Glück finden sich auch rechtzeitig für westliche Ohren völlig ausreichende Vorwürfe gegen den russischen Superschurken Wladimir Putin!

Wie sich jetzt herausstellte, hatte auch die Katze von seiner Nachbarin einen Briefkasten im Geburtsstaat von John McCain, über den diese Wiskas Leckerlies an den freiheitlichen westlichen Sanktionen gegen Russland vorbeigeschmuggelt haben soll. Unmöglich, dass Putin nichts davon gewusst hat, schließlich gibt es Beweisfotos, mit innigen Liebesbekundungen, zwischen dem irren Iwan und dem Schnurrhaarvieh.

Aber das ist bei weitem noch nicht alles. Denn dieser Beweis wäre ziemlich dünn. Die investigativen Journalisten von der SZ haben herausgefunden, dass die Katze weitere herausragende Verbindungen zum russischen Despoten unterhält. So stammt diese aus dem Wurf eines Smolensker Kartoffelbauern, der eine Supermarktkette mit seine geschälten Kartoffeln beliefert, in der manchmal der Schwippschwager von der Schwester von Putins Friseur einkaufen geht. Dieser wiederum, hat eine Tochter deren Hund (ein Rüde), schonmal einen anderen Hund bestiegen hat. Und der Besitzer dieses Hundes hat zufällig die Initialen W.P. – wie Wladimir Putin! Und seine Frau spielt Cello! Und hatte auch Kindergartenfreunde.

Puh. Die Welt ist wieder in Ordnung!

Click here for our commenting guidelines